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150 Jahre Polizeipräsidium Frankfurt am Main

150 Jahre Polizeipräsidium Frankfurt am Main mit anschließenden Tag der offenen Tür am 24.06.2017 - ein grandioser Erfolg

Mit der Annektierung Frankfurts durch die Preußen Ende des 19. Jahrhunderts wurde erstmalig eine funktionierende Verwaltung eingeführt. Dies war auch die Geburts-stunde des Frankfurter Polizeipräsidiums. Zwar war das damals dem größten Teil der Frankfurter Bevölkerung alles andere als Recht, jedoch hat es zum heutigen Wohlstand und auch damals zu sozialem und inneren Frieden Frankfurts geführt.

Die Preußen des Polizeichores Frankfurt am Main passten natürlich zu der Feierstunde des 150jährigen Bestehens des Polizeipräsidiums Frankfurt Main wie kein anderer. Mit ihren - der Dienstkleidung des ausgehenden 19. Jahrhunderts, nachempfundenen - Uniformen, Pickelhauben und Säbeln waren sie beim offiziellen Festakt und dem anschließenden Tag der offenen Tür unter allen sonstigen abwechslungsreichen Vorführungen und Informationsständen ein beliebter Publikumsmagnet.

Einen würdevollen Rahmen gab dem Festakt zum 150jährigen Bestehen des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main das à capella aufgeführte „Trumpet Tune“ der Preußen unter der Leitung von Dominik Heinz und das „Vapensiero“ und das „O’Isis“ des Polizeichores unter Leitung und mit musikalischer Begleitung von Steffen Bücher.

Anschließend an den Festakt, zu dessen Ehrengästen auch der ehemalige Ministerpräsident Roland Koch, Innenminister Peter Beuth, Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und die ehemaligen Polizeipräsidenten Wolfhard Hoffmann und Dr. Achim Thiel sowie auch der ehemalige Offenbacher Polizeipräsident Heinrich Bernhardt zählten, eröffneten die Preußen mit dem amtierenden Polizeipräsidenten Gerhard Bereswill den Tag der offenen Tür und stellten sich mit dem Lied „Wir sind die Preußen“, Text Günter Burkhard/Musik und Arrangement Dominik Heinz, vor.

Doch war hiermit der Tag für die Preußen noch lange nicht vorbei. Der Veranstalter, das Polizeipräsidium Frankfurt am Main, fragte an, ob wir einen „walking act“ machen könnten. Da die Preußen ja bekanntlich eine marschierende Truppe sind, sollten wir am Tag der offenen Tür an verschiedenen Stellen im Polizeipräsidium singen. Zwar nicht marschierend, sondern mit gemäßigtem Schritt, traten wir Preußen an verschiedenen Ecken im Polizeipräsidium auf und erfreuten das Publikum mit Frankfurter Liedern. Ein guter Freund unseres Mitsängers Wolfgang Bothe, Bernd Weller, der mittlerweile auch zum Freund der gesamten Truppe geworden ist, begleitete uns dankenswerterweise musikalisch mit seinem Akkordeon.

Zu den schönsten Begebenheiten nebenbei zählten jedoch die Kinder der Besucher. Wo wir auch waren, schauten Sie uns mit großen Augen an. Als Mama oder Papa dann fragten, ob sie ein Foto von den Kindern mit uns haben könnten, waren die Stolz wie die Spanier und wir krönten dann die Kleinen noch, indem wir ihnen unsere Pickelhauben aufsetzten.

So ging der Tag schneller herum, wie wir gedacht hatten und wie hat es der Polizeipräsident Gerhard Bereswill in seinem Dankesschreiben an die Beschäftigten des Polizeipräsidiums so treffend formuliert: „Alle, die mitgeholfen haben, haben mit der tollen Ausgestaltung des Jubiläums das Ansehen der Polizei in der Gesellschaft erhöht und auch das Vertrauen in die Polizei gesteigert. Es war alles rundum gelungen.“

Festgehalten von SF Theo Diefenthäler

Fotos: Bothe, Pressestelle PP Ffm.