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Die Preußen wieder beim Grüne-Soße-Festival

Man kann es fast traditionell nennen. Die Preußen dürfen, laut Veranstalterin – Maja Wolf, alias Anton Le Goff - beim „Grüne-Soße-Festival“, das diesmal vom 13. bis zum 20. Mai wieder auf dem Roßmarkt stattfand, nicht fehlen.

Sie standen bereits zum sechsten Male auf der Bühne des Final-Abends des „Grüne-Soße-Festivals“. Langeweile mit den Preußen zum sechsten Mal? Woher! Langeweile kommt nicht auf. Denn dieses Mal beschirmten die Schwingen eines Adlers den Auftritt der Preußen. Ganz ohne Uniform und ganz im Zeichen der Eintracht. Eine Besonderheit war diesmal die Eintracht-Hymne „Im Herzen von Europa“, bei der wohl der ganze Roßmarkt mitsang. Zumindest das Publikum im Zelt sang voller Inbrunst mit und ließ die Eintracht, die in der Vorrunde dieser Saison so gut, wie schon lange nicht mehr gespielt hat, hochleben. Die Rückrunde wollen wir besser ganz schnell vergessen und uns dem Pokalfinale zuwenden. Zwar hat es zum Sieg gegen den BVB Dortmund zum Schluss dann doch nicht ganz gereicht, aber eine passable Leistung war es allemal. Ich glaube, daran war auch des Lied der Preußen „Wir sind die Fans der Eintracht“ aus der Feder von Günter Burkhardt, mit einem Arrangement unseres musikalischen Leiters Dominik Heinz, nicht ganz unschuldig, in dem es bei einer Textstelle heißt „wir holen den Pott und dann werden wir ihn nach Hause zum Römerberg tragen“. Das Publikum im Grüne-Soße-Zelt am Roßmarkt war auf jeden Fall fest davon überzeugt und sang die Refrains bereits nach der ersten Strophe lauthals mit.

Das „Grüne-Soße-Festival“, an dem die beste Grüne-Soße der sich stellenden Gastronomen aus Frankfurt und Umgebung gekürt wird, ist mittlerweile ein nicht wegzudenkender Begriff in der Frankfurter Kulturszene. Ein an acht Abenden mit jeweils ca. 600 Personen ausverkauftes Haus zeugt vom Zuspruch eines modernen, offenen Publikums zu Frankfurter Kultur und Tradition.

Den Titel „Beste Grüne-Soße 2017“ errang in diesem Jahr zum ersten Male das Tourismus-Trio der Stadt Frankfurt.

Umrahmt von einer täglich tollen Bühnenshow mit Kabarett- und Gesangseinlagen, bei der solche Frankfurter Originale wie z. B. die „Hilde aus Bornheim“, der Travestiekünstler „Bäppi La Belle“, „Bodo Bach“, „Johannes Scherer“ und viele andere ihren Teil beitrugen, durften auch die Preußen einige Lieder zum Vortrage bringen. 

Eine Veranstaltung, die - wie auch bereits in den vergangenen Jahren - wieder gelungen war und dem Publikum - wie auch uns Preußen - viel Freude bereitete.

 

Festgehalten von SF Theo Diefenthäler